Buchsbaumpilz bekampfen

Ihre Buchsbaumhecke oder der mit Sorgfalt geschnittene, freistehende Buchsbaum ist von Buchsbaumpilz befallen. Sie fragen sich verzweifelt, was nun? Den Buchsbaumpilz bekämpfen ist eine Möglichkeit, aber alles hängt mit einer schnellen, adäquaten Reaktion auf diese Pilzkrankheit / Buchsbaumkrankheit zusammen. Die Schadpilze verbreiten sich nämlich rasch und sie sind sehr aggressiv, was zur Folge hat, dass die Blätter nach einigen Tagen massenhaft abfallen und Ihre Hecke letztendlich nicht mehr funktioniert. Da der Buchsbaumpilz in Europa erst während der Jahrhundertwende bekannt wurde, gibt es noch viele Dinge, die man über diese hartnäckige Pilzkrankheit erforschen muss, aber es gibt sehr wohl ein paar Maßnahmen, die die Pilzkrankheit einigermaßen unter Kontrolle halten. Wir teilen Ihnen gerne alle bekannten Informationen mit.

Wie entsteht Buchsbaumpilz?

Wenn von Buchsbaumpilz die Rede ist, wird oft die Pilzkrankheit Cylindrocladium buxicola gemeint. Der Volatella buxi ist aber genauso gut ein Schadpilz, der die Buchsbaumhecken angreift. Der letztgenannte Pilz sorgt dafür, dass die Blätter und die Äste des Buchsbaumes verdorren. Dieser Pilz verursacht Buchsbaumkrebs. Der erstgenannte Pilz sorgt für Blattabfall und schwarze Streifen auf den Ästen. Die Ursache einer Pilzkrankheit liegt oft an der Art und Weise, wie der Buchsbaum gezüchtet wird. Wenn der Buchsbaum nicht genügend Raum bekommt oder wenn das Wachstum durch eine Mischung aus chemischen Produkten beschleunigt wird, besteht die Möglichkeit, dass die Pflanze sich nicht gegen Krankheiten wehren kann. Selbstverständlich achten wir darauf, dass unsere Lieferanten Ihre Pflanzen sorgfältig züchten. Das ist aber keine Garantie, dass Ihre Buchsbaumhecke auch gesund bleibt. Treten Sie also direkt in Aktion, wenn Sie die ersten Anzeichen von Buchsbaumpilz sehen. Seien Sie vor allem zwischen Mai und September aufmerksam, denn Pilze gedeihen am besten bei Wärme und Feuchtigkeit.

Verbreitung von Buchsbaumpilz vorbeugen

Wie Sie bereits wissen, erkennt man eine Pilzerkrankung, wie Buchsbaumkrebs, durch kleine, braune oder schwarze Flecken auf den Blättern. Wenn Sie das sehen, raten wir Ihnen die befallenen Äste direkt abzuschneiden. Wenn die Erkrankung sich noch nicht weiter verbreitet hat, können Sie das Problem, nämlich ohne weiteres im Keim ersticken. Die Krankheit verbreitet sich einerseits, wenn die Spuren durch Wind in Ihre Pflanze gelangen. Andererseits kann die Krankheit sich auch durch Berührung von infizierten Teilen, Bekleidung und Gartenwerkzeugen verbreiten. Sorgen Sie also dafür, dass Sie die gesunden Teile der Pflanze nicht anfassen und reinigen Sie Ihre Bekleidung und Heckenschere gründlich.

Neben Buchsbaumpilz gibt es auch andere Übeltäter die dem Buchsbaum schaden können. Zum Beispiel Buchsbaumzünsler oder Buchsbaumraupen. Auf dieser Webseite erfahren Sie mehr über Buchsbaumzünsler bekämpfen und halten Sie Ihren Buchsbaum gesund.

Buchsbaum gegen Pilz behandeln

Weiterhin können Sie Ihren Buchsbaum mit Fungiziden behandeln. Zurzeit gibt es leider noch kein definitives Rezept gegen Buchsbaumkrankheiten. Sie sollten Ihre Pflanze deswegen regelmäßig mit einem Pflanzenschutzmittel behandeln, am besten in den wärmeren Perioden des Jahres. Falls Ihre Buchsbaumhecke schon ziemlich infiziert ist, können Sie die Hecke natürlich auch durch eine andere, langsam wachsende, immergrüne Heckenflanze ersetzen. Zum Beispiel durch die japanische Stechpalme oder die Stechpalme. Diese Pflanzen können nicht von dem Buchsbaumpilz befallen werden und ein extra Vorteil ist zudem, dass die Raupe oder der Buchsbaumzünsler die Blätter nicht schmackhaft finden. Auch Heckenpflanzen wie Liguster oder Eiben bieten eine gute Alternative zur Buchsbaumhecke.