Die besten Eiben-Sorten für eine Hecke

11. Januar 2019
Die besten Eiben-Sorten für eine Hecke

Eine der eindrucksvollsten Heckenpflanzen ist die Eibe. Es gibt übrigens verschiedene Eiben-Sorten und dann gibt es auch noch unterschiedliche Zucht-Formen. Sie sind aber alle ausgesprochen gut als Heckenpflanzen und damit auch zur Bildung von Hecken geeignet. Einige Sorten sehen zum Beispiel besser aus, wenn man sie als Einzelpflanzen in den Garten pflanzt. Bei Heckenpflanzendirekt.de verkaufen wir nur die besten Eiben-Sorten für eine Hecke. Aber warum sind gerade diese Sorten am besten zur Bildung einer formellen Hecke geeignet? Wir werden diese Frage jetzt anhand von einigen wichtigen Eigenschaften der Eibe näher erläutern.

Welche Sorten eignen sich für eine Eiben-Hecke?
Die Eibe wächst nämlich nur um die 15 und 20 Zentimeter pro Jahr.

Welche Sorten eignen sich für eine Eiben-Hecke?

Koniferen sind im Allgemeinen für formelle Hecken geeignet, aber die Eibe ist durch ihren langsamen Wuchs ein richtiger Geheim-Tipp, wenn die Pflege Ihrer Koniferen-Hecke zeitsparend sein soll. Die Eibe wächst nämlich nur um die 15 und 20 Zentimeter pro Jahr. Eine Eiben-Hecke wird also nicht schnell unordentlich oder ungepflegt aussehen, wenn Sie sie einmal oder zweimal pro Jahr schneiden. Außerdem sind Eiben immergrüne Heckenpflanzen. Eiben-Hecken sorgen also zwölf Monate des Jahres dafür, dass Sie eine hübsche, kompakte, grüne Gartenmauer haben. Meistens handelt es sich dann um niedrige Hecken im Vorgarten, aber langfristig kann sie auch zu einer guten Privacy-Hecke heranwachsen.

Warum bieten Gartengeschäfte und online Heckenpflanzen-Webshops immer nur zwei bis drei Eiben-Sorten an? Das liegt daran, dass der Taxus baccata und der Taxus media die besten Eiben-Sorten für eine Hecke sind. Der Taxus media ist als männliche (Taxus media 'Hillii') und als weibliche Variante (Taxus media 'Hicksii') erhältlich. Sie sind so gut zur Hecken-Bildung geeignet, dass andere Sorten sofort wegfallen. Alle drei Sorten haben einen kompakten Wuchs, wodurch sie nach einem straffen Rückschnitt immer einen ordentlichen Eindruck machen. Bei dem von Natur aus in Europa vorkommenden Taxus baccata und beim gezüchteten Taxus media handelt es sich um besonders winterharte Sorten.

Welche Unterschiede gibt es zwischen verschiedenen Eiben-Sorten?
Obwohl der Taxus baccata und der Taxus media gute Heckenpflanzen sind, so gibt es dennoch Unterschiede.

Welche Unterschiede gibt es zwischen verschiedenen Eiben-Sorten?

Obwohl der Taxus baccata und der Taxus media gute Heckenpflanzen sind, so gibt es dennoch Unterschiede. Wenn Sie eine Eiben-Hecke im Garten bevorzugen, die im Laufe der Zeit die Augenhöhe erreicht hat und blickdicht ist, dann sollten Sie den Taxus baccata nehmen. Beim Taxus media besteht nämlich die Gefahr, dass die Zweige beispielsweise durch das Gewicht von Schnee oder Regen ausfächern, wenn die Hecke eine Höhe von ungefähr 1,80 Metern erreicht hat. Das tut dem formellen Aussehen Ihrer Hecke gar nicht gut, deshalb sollte der Taxus media nur um die 1,5 Meter hoch werden, beispielsweise als niedrige Garten-Grenze im Vorgarten.

Die Eiben-Beeren, die im Spätsommer produziert werden, haben auch einen besonderen Zierwert. Sie fallen natürlich durch ihre knallrote Farbe auf. Diese Farbe ist ein starker Kontrast zu den dunkelgrünen Eiben-Nadeln. Gefällt Ihnen das? Pflanzen Sie den Taxus media 'Hillii' und den Taxus media 'Hicksii' dann durcheinander in Ihren Garten, damit die männlichen Pflanzen die weiblichen Pflanzen bestäuben können. Wenn das klappt, dann bekommt der Taxus media ‘Hicksii’ im Herbst wunderbare Beeren. Achten Sie aber auf Kinder und Haustiere, die sich in der Nähe solcher Hecken aufhalten können, denn die der Taxus ist giftig, bis auf das Fruchtfleisch der Beeren.

Tipps zur Optimalisierung Ihrer Eiben-Hecke
Eiben können bei richtiger Pflege und auf dem idealen Gartenboden nämlich fast tausend Jahre alt werden.

Tipps zur Optimalisierung Ihrer Eiben-Hecke

Haben Sie die beste Eiben-Sorte gefunden? Dann können Sie sich über eine Hecke freuen, die noch lange hübsch und grün aussehen wird. Eiben können bei richtiger Pflege und auf dem idealen Gartenboden nämlich fast tausend Jahre alt werden. Ihre Eiben-Hecke sollte jedoch immer auf einem durchlässigen Gartenboden wachsen, damit die durch Staunässe verursachte Schneckenbasidie (das Verfaulen der Wurzeln) vermieden werden kann. Ansonsten kann beim Schneiden einer Eiben-Hecke wenig schiefgehen. Die Hecke wird weniger formell aussehen, wenn Sie sie nicht schneiden, aber das ist weiter kein Problem, denn radikale Rückschnitte bis ins alte Holz sind bei der Eibe ebenfalls gut möglich.

Im Idealfall schneiden Sie Ihre Eiben-Hecke zweimal pro Jahr. Einmal im Mai oder Juni (vor dem längsten Tag des Jahres) und dann noch einmal Anfang Herbst. Soll die Eiben-Hecke Ihre Privacy schützen? Warten Sie dann mit dem Schneiden der Oberseite, bis Ihre Hecke die Augenhöhe erreicht hat. Die Vorderseite und die Seiten der Hecke können aber bereits gerade zurückgeschnitten werden. Es kann etwas dauern bis die gewünschte Höhe erreicht ist, aber mit einer zwei Meter hohen Fertig-Hecke geht alles gleich viel schneller. Eine große Fertig-Hecke ist jedoch ziemlich schwer, aber dadurch steht dann auch sofort eine hohe Gartenabgrenzung im Garten.

Haben Sie bereits die perfekte Eiben-Sorte für Ihre Hecke gefunden? Oder bevorzugen Sie eher andere Hecken, wie beispielsweise eine Thuja-Hecke, eine Kirschlorbeer-Hecke oder doch lieber eine blühende Hecke? Bei Heckenpflanzendirekt.de bestellen Sie alle Heckenpflanzen ganz einfach online.