Unterschiede zwischen Nadelkoniferen und Schuppenkoniferen

20. Januar 2020
Unterschiede zwischen Nadelkoniferen und Schuppenkoniferen

Laubbäume tragen Blätter, die im Vergleich zu Nadeln an Nadelbäumen größer sind. Doch auch bei den Koniferen gibt es Unterschiede: Schuppenkoniferen und Nadelkoniferen tragen unterschiedliche Nadeln und haben daher auch ein ganz anderes Erscheinungsbild. Die Silhouette einer Schuppenkonifere ist weicher und geschlossener als die einer Nadelkonifere. Die Unterschiede zwischen Schuppen- und Nadelkoniferen können bei der Wahl einer Heckenpflanze ausschlaggebend sein.

Nadel- und Schuppenkoniferen: Das haben sie gemeinsam

In unserem Webshop fallen Nadel- und Schuppenkoniferen aufgrund ihrer Ähnlichkeiten in dieselbe Kategorie.

Nadel- und Schuppenkoniferen: Das haben sie gemeinsam

In unserem Webshop fallen Nadel- und Schuppenkoniferen aufgrund ihrer Ähnlichkeiten in dieselbe Kategorie. Die auffallendste Gemeinsamkeit zwischen Nadel- und Schuppenkoniferen besteht in ihrem Erscheinungsbild im Vergleich zu Laubhecken: Koniferenhecken sehen in der Regel viel formaler aus als laubabwerfende Pflanzen. Es gibt allerdings Ausnahmen, wie etwa der Buchsbaum und verschiedene Buchsbaum-Alternativen wie die Japanische Stechpalme, die sehr kleine Blätter haben. Im Allgemeinen wählt man für eine formale Hecke aber immergrüne Nadelhölzer. Denn im Gegensatz zu Laubpflanzen, bei denen die Blätter immer wieder aus der Hecke ragen und so das Erscheinungsbild stören, behält eine Nadelbaumhecke ihre kompakte Form.

Nadelbäume können in der Regel schlecht mit Nässe im Boden umgehen. Für eine Hecke ist dies ohnehin nicht ideal, doch Nadelbäume reagieren noch empfindlicher auf Staunässe als andere Heckenpflanzen. Die meisten Koniferen in unserem Sortiment sind immergrün. Und das ist auch gut so, denn eine Hecke sieht viel formaler aus, wenn sie das ganze Jahr über grün ist. Die Japanische Lärche (Larix kaempferi) und der Urweltmammutbaum (Metasequoia glyptostroboides) sind die einzigen Koniferen in unserem Sortiment, die ihre Nadeln im Winter verlieren. Der Urweltmammutbaum ist auch der einzige Nadelbaum, der gut mit Staunässe umgehen kann.

Vorsicht bei der Pflege

Der größte Unterschied zwischen Nadel- und Schuppenkoniferen betrifft den Schnitt. Schuppenkoniferen müssen häufiger im Jahr geschnitten werden als Nadelkoniferen wie etwa Eben.

Vorsicht bei der Pflege

Der größte Unterschied zwischen Nadel- und Schuppenkoniferen betrifft den Schnitt. Schuppenkoniferen müssen häufiger im Jahr geschnitten werden als Nadelkoniferen wie etwa Eben. Allerdings handelt es sich bei der Eibe um eine ganz besondere Pflanze. Erstens wächst sie viel langsamer als andere Nadelbäume. Viel wichtiger ist jedoch, dass sie auch auf altem Holz, an dem keine grünen Zweige mehr wachsen, wieder austreibt. Andere Koniferen treiben nicht mehr aus, wenn man sie zu weit zurückschneidet und kein Grün mehr an den Zweigen belässt. Nicht so die Eibe, die im alten Holz sogenannte schlafende Knospen oder schlafende Augen hat. Wenn Sie die Zweige zurückschneiden, treiben diese Knospen aus, sobald sie genug Sonnenlicht bekommen.

Eiben können Sie also bedenkenlos verjüngen, wenn sie zu groß geworden sind. Wenn Sie Schuppenkoniferen derart verjüngen, entstehen schnell kahle und braune Stellen in Ihrer Hecke. Es ist daher ratsam, eine Schuppenkonifere mindestens zweimal im Jahr zu schneiden. Kürzen Sie dann nur die neuen Triebe, die aus der Hecke ragen. Schneiden Sie nicht bis auf Zweige zurück, an denen sich kein Grün mehr befindet. Eine Eibenhecke muss nicht häufiger als einmal im Jahr geschnitten werden, obwohl viele Gärtner sie im September ein zweites Mal schneiden, so dass sie besonders schmal wird.

Wie oft Sie eine Schuppenkonifere schneiden, hängt von der Art ab, die Sie im Garten pflanzen. Eine Thuja oder eine Scheinzypresse (Chamaecyparis lawsoniana) wächst in einem Jahr nur etwa 30 Zentimeter, so dass zwei Schnitte im Jahr ausreichend sind. Leyland-Zypressen wachsen jedoch sehr schnell. Deshalb müssen Sie eine Leyland-Zypressenhecke drei- bis viermal im Jahr schneiden. Thuja lässt sich übrigens am besten zurückschneiden. So kann eine Thujahecke ziemlich schmal gehalten und auch in einem kleinen Garten gepflanzt werden.

Gartengestaltung mit Nadel- und Schuppenkoniferen

Wenn es Ihnen um ein formales Gesamtbild der Hecke geht, gibt es keinen großen Unterschied zwischen Schuppenkoniferen und Nadelkoniferen.

Gartengestaltung mit Nadel- und Schuppenkoniferen

Wenn es Ihnen um ein formales Gesamtbild der Hecke geht, gibt es keinen großen Unterschied zwischen Schuppenkoniferen und Nadelkoniferen. Das Ergebnis ist immer eine gerade Hecke, die von weitem wie ein durchgehender grüner Block aussieht. Doch Schuppenkoniferen wachsen schneller blickdicht. So entscheiden sich die meisten unserer Kunden eher für eine Schuppenkonifere, vor allem wenn sie in relativ kurzer Zeit eine Sichtschutzhecke im Garten haben möchten. Mit der Eibe ist eine Sichtschutzhecke zwar auch möglich, aber man muss lange warten, es sei denn, man pflanzt eine Eiben-Fertighecke. Eiben sind perfekt für niedrige Hecken im Vorgarten, denn eine Schuppenkonifere kann wegen ihres schnellen Wachstums kaum so niedrig gehalten werden.

Für einen kinderfreundlichen Garten empfehlen wir ebenfalls eine Schuppenkonifere. Eiben haben zwar Nadeln, die nicht so hart und spitz wie die Dornen des Schlehdorns, Weißdorns oder Feuerdorns sind, doch für Kinder können sie immer noch unangenehm sein. Darüber hinaus enthalten die Beeren der Eibe giftige Samen. Deshalb ist eine Thujahecke die bessere Option. An der Thuja wachsen kleine unscheinbare Früchte, die für Kinder nicht so verlockend aussehen. Die Nadeln der Thuja können leichte Hautirritationen hervorrufen, stechen aber nicht wirklich schmerzhaft.

Schuppen- und Nadelkoniferen online kaufen

Das Sortiment von Heckenpflanzendirekt.de besteht nur aus geeigneten Nadel- und Schuppenkoniferen für Hecken.

Schuppen- und Nadelkoniferen online kaufen

Das Sortiment von Heckenpflanzendirekt.de besteht nur aus geeigneten Nadel- und Schuppenkoniferen für Hecken. Die meisten von ihnen sind immergrün und gedeihen in jedem gut durchlässigen Gartenboden. Sie haben noch Fragen zu Schuppenkoniferen, Nadelkoniferen oder anderen Heckenpflanzen? Dann besuchen Sie unsere Website, wo Sie viele Informationen über viele verschiedene Heckenpflanzen finden, oder nehmen Sie Kontakt zu unseren Heckenexperten auf.