Liguster

Liguster-Arten gehören zu den schnellwachsenden Heckenpflanzen. Der Liguster (auf Lateinisch: Ligustrum) hat durch seine weichen Blätter sofort eine freundliche Ausstrahlung und er kann auch ganz leicht zurückgeschnitten werden. Der Liguster ist zwar eine laubabwerfende Heckenpflanze, aber im Frühjahr ist Ihre Liguster-Hecke dann auch wieder schnell wunderbar grün und blickdicht.

Der Liguster hat während der Blütezeit kleine, weiße Blüten, die dekorativ aussehen. Da die Zweige, an denen die Blüten wachsen, jedoch oft weggeschnitten werden, sieht man nicht oft, dass der Liguster auch wunderschöne Blüten hat. Liguster-Hecken locken viele Vögel und Insekten in Ihren Garten. Mit einer Liguster-Hecke wird Ihr Garten also schnell viel lebendiger. Haben Sie schon einmal über eine Liguster-Hecke in Ihrem Garten nachgedacht?

Vorteile:

  • Hat einen schnellen Wuchs
  • Farbenfroh und blickdicht
  • Gedeiht auf fast allen nährstoffreichen Böden
  • Vogel- und insektenfreundlich

Nachteil:

  • Gute Pflege und regelmäßiges Schneiden ist wichtig

Liguster als Heckenpflanze

Der Liguster: farbenfroh oder wintergrün

Der Liguster (auf Lateinisch: Ligustrum) ist eine klassische Heckenpflanze, deshalb ist er bei Gartenbesitzern beliebt und weit verbreitet. Der Liguster stammt aus der Familie der Ölbaumgewächse (auf Lateinisch: Oleaceae), deshalb ist er nicht nur in Europa, sondern auch in Asien und Australien verbreitet. Die Triebspitzen des Ligusters bilden im Frühling gelbweiße Blütenripsen. Während der Blütezeit zwischen April und Juni werden durch den starken Duft der Blüten viele Insekten angelockt. Aber damit nicht genug: ab dem Sommer entstehen aus den Blüten runde, schwarze, giftige Beeren, die nicht zum Verzehr geeignet sind. Vögel hingegen fressen diese Beeren gerne, deshalb wird der Liguster auch als Vogelnährgehölz sehr geschätzt.  

Ein besonderes Merkmal des Ligusters ist die Tatsache, dass er als laubabwerfende, farbenfrohe Variante bekannt ist, aber auch als immergrüne Variante. So verliert der Wintergrüne Liguster 'Atrovirens' (auf Lateinisch: Ligustrum vulgare 'Atrovirens') im Winter nur bei strengem Frost seine Blätter, deshalb ist eine Liguster-Hecke auch im Winter relativ blickdicht und kann deshalb auch dann für Schutz im Garten sorgen. Weil wir auf Heckenpflanzen spezialisiert sind, haben wir aber auch den fast immergrünen Goldliguster (auf Lateinisch: Ligustrum ovalifolium 'Aureum') im Angebot, der dekorative, grüngelbe, ovalförmige Blätter hat. Aber auch der Ovalblättrige Liguster (auf Lateinisch: Ligustrum ovalifolium) ist fast immergrün, außerdem hat er eine hübsche, tiefgrüne Ausstrahlung.

Liguster Geschichte

Wie wurde der Liguster zu einer europäischen Heckenpflanze? 

Der Liguster kommt ursprünglich aus Asien, denn auch heute wächst er noch im Himalaya-Gebirge. Da der Liguster also eher aus kühleren Regionen stammt, kann er mit unserem Klima ganz besonders gut umgehen. Der Liguster, der auch als Gemeiner LigusterRainweide, Tintenbeerstrauch, Tintenbeertraube oder Beinholz bekannt ist, wurde im 18. Jahrhundert in Europa eingeführt und seitdem ist er nicht mehr wegzudenken. Die ersten Liguster-Sorten, die nach Europa kamen, waren jedoch nur schwach winterhart. Im Laufe der Zeit entstanden allerdings europäische, besonders winterharte und frostfeste Züchtungen, die unsere winterlichen Temperaturen problemlos überstehen. Der Liguster kommt in unseren Regionen mittlerweile übrigens auch immer öfter als Wildpflanze vor.

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Liguster im Garten

Zum Pflanzen und zur Pflege eines Ligusters

Der Liguster sollte an einen sonnigen bis halbschattigen Standort gepflanzt werden. Je mehr Licht er bekommt, umso kompakter ist sein Wuchs. Je schattenreicher der Standort ist, umso länger wird es dauern, bis Ihre Liguster-Hecke blickdicht ist. Pflanzen Sie ihn in einen nährstoffreichen, durchlässigen Gartenboden. Staunässe sollte allerdings vermieden werden. Hitze macht dem Liguster im Sommer nicht viel aus, auch kurzweilige Trockenperioden oder kurzweilige nasse Perioden kann ein Liguster gut verkraften. Trotzdem ist es wichtig, dass ein Liguster das ganze Jahr hindurch regelmäßig bewässert wird, auch im Winter. Außerdem kann sich ein Liguster am besten im Windschatten entwickeln, wenn er beispielsweise von anderen Pflanzen geschützt wird.

Eine Liguster-Hecke sollte regelmäßig gestutzt werden, damit sie stark verzweigt und kompakt bleibt. Eine schnellwachsende Liguster-Hecke sollte deshalb zweimal pro Jahr geschnitten werden: einmal im Frühling und einmal im Sommer. Damit Ihre Liguster-Hecke auch im Winter nicht auskahlt, sollte sie in Trapezform geschnitten werden. Deshalb sollte die obere Seite schmaler bleiben, während die untere Seite breiter gehalten wird. Dadurch bekommen auch die unteren Blätter ausreichend viel Licht und werden dann auch nicht so schnell abgeworfen. Ein Rückschnitt in Trapezform kann also das Verkahlen Ihrer Hecke vermeiden. Zum Schneiden sollten Sie scharfe, saubere Heckenscheren verwenden, damit die Schnittstellen schneller verheilen. 

Sobald der Liguster ausgewachsen ist, dann sollten Sie den Gartenboden mit Kompost bedecken. Dadurch können Sie Ihren Liguster auf ganz natürliche Art und Weise  düngen, denn die Mikro-Organismen werden den Kompost zersetzen und dadurch wichtige Nährstoffe freisetzen. Sie können aber auch Koniferendünger oder Langzeitdünger verwenden. Es sollte im Frühjahr vor dem ersten Wachstumsschub gedüngt werden. Bei Jungpflanzen sollten Sie einen organischen Dünger verwenden, zum Beispiel auf Basis von Hornspänen. Einen mineralischen Dünger sollten Sie jedoch erst dann verwenden, wenn ein deutlicher Nährstoffmangel vorliegt.

Eine Liguster-Hecke ist blickdicht und kompakt

Die wunderbare, dichte Struktur des Ligusters sorgt dafür, dass eine Liguster-Hecke gut als Gartenabgrenzung verwendet werden kann. Durch die hohe Schnittfestigkeit kann ein Liguster aber auch als Formschnitt-Pflanze zum Einsatz kommen, denn ein Liguster kann ganz leicht in viele verschiedene Formen geschnitten werden. Natürlich ist dafür auch eine gewisse Erfahrung notwendig. Wir empfehlen Ihnen daher, um mit einfachen Formen anzufangen. Achten Sie jedoch darauf, dass der Liguster als wintergrüne oder laubabwerfende Sorte erhältlich ist, außerdem gibt es auch Liguster-Sorten, die besonders schnell wachsen. Deshalb sind immergrüne, besonders kompakte Eiben- oder Buchsbaum-Hecken geeigneter, wenn es um Formschnitte geht.

Wenn Sie außerdem Hand-Heckenscheren verwenden, dann können Sie den Formschnitt auch besser unter Kontrolle behalten. Ob als akkurate Liguster-Hecke in künstlerischen Formen oder auch als freiwachsender Strauch: ein Liguster ist vielseitig einsetzbar. 

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