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Nadelkoniferen

Unter unseren Koniferen finden Sie einige Arten, die zu den beliebtesten Heckenpflanzen der Welt gehören. Lesen Sie hier mehr über Vor- und Nachteile.

Koniferenhecke kaufen

Für Koniferen wird auch der Begriff "Nadelbäume" verwendet. Allerdings haben nicht alle Nadelbäume Blätter, die wie Nadeln aussehen. Einige Nadelbaumarten haben Blätter, die eher wie geschuppte Stängel aussehen. In unserem Sortiment finden Sie verschiedene Nadelkoniferen, von denen einige zu den beliebtesten Heckenpflanzen der Welt gehören. Wir sagen Ihnen deshalb gerne, welche Nadelkoniferen Sie bei uns bekommen können und welche Vor- und Nachteile diese Heckenkoniferen haben. Vielleicht finden Sie ja die ideale Sorte für die von Ihnen gewünschte Koniferenhecke in Ihrem Garten!

Immergrüne Nadelkoniferen: die Eibe

Immergrüne Nadelkoniferen: die Eibe

Die meisten für Koniferenhecken verwendeten Pflanzensorten sind immergrüne Heckenpflanzen. Es gibt jedoch nur eine einzige immergrüne Sorte unter unseren Koniferen, und das ist eine der meist gepflanzten Heckenpflanzen der Welt: die Eibe. Das bedeutet jedoch nicht, dass Sie keine Auswahl haben, wenn Sie eine immergrüne Nadelkoniferenhecke wünschen, denn wir haben drei Arten von Eiben im Angebot: der einheimische Taxus baccata, auch bekannt als Gemeine Eibe, der weibliche Taxus media 'Hicksii' und der männliche Taxus media 'Hillii'. Alle diese Eiben haben ihre eigenen Eigenschaften, aber sie haben viele Vorteile gemeinsam: Sie sind immergrün und aufgrund ihres langsamen Wachstums ideal für eine formale immergrüne Hecke geeignet.

Während die meisten Koniferen recht schnell wachsende Heckenpflanzen sind, wächst die Eibe nicht mehr als 20 Zentimeter pro Jahr. Taxus 'Hillii' und Taxus 'Hicksii' wachsen etwas langsamer und kompakter als Taxus baccata, der sich im Übrigen besser für höhere Eibenhecken eignet. Auch das macht eine Eibenhecke zu etwas Besonderem. Langsam wachsende Heckenpflanzen eignen sich in der Regel nur für niedrige Hecken, aber mit etwas Geduld oder einer Fertighecke ist auch eine hohe Eibenhecke durchaus möglich. Ihre dichte Verzweigung macht die Eibenhecke zu einer hervorragenden Sichtschutzhecke. Für eine niedrige Eibenhecke brauchen Sie nicht allzu viel Zeit für die Pflege. Wegen ihres langsamen Wachstums verliert eine Eibenhecke nicht so leicht ihre Form.

Eine Besonderheit sind auch die schönen roten Beeren, die weibliche Exemplare der Eibe hervorbringen. Die meisten Nadelkoniferen bekommen nur trockene Zapfen. Das leuchtende Rot der Beeren der Eibe 'Hicksii' bildet einen schönen Kontrast zum dunklen Grün der Nadeln. Wenn Sie eine Eibenhecke mit solchen Beeren wünschen, sollten Sie die Eibe 'Hicksii' von der Eibe 'Hillii' bestäuben lassen, indem Sie ein Exemplar pro zehn 'Hicksii' pflanzen. Aufgrund des kompakten Wuchses ist 'Hillii' auch eine gute Wahl für eine Eibe als Buchsbaumersatz.

Nadelkoniferen mit schöner Herbstfärbung

Nadelkoniferen mit schöner Herbstfärbung

Nicht alle Nadelkoniferen in unserem Sortiment sind immergrün. Für eine Sichtschutzhecke mag es von Nachteil sein, wenn die Pflanzen im Winter kein Laub tragen. In den kältesten Monaten des Jahres sitzen die Menschen jedoch kaum im Garten und die Privatsphäre ist weniger wichtig. Außerdem mögen viele Gartenliebhaber es, wie sich laubabwerfende Heckenpflanzen im Laufe der Jahreszeiten verändern. Das ist bei unseren Nadelkoniferen sicherlich der Fall. Die Nadeln der Japanischen Lärche (Larix kaempferi) haben, bevor sie von den Pflanzen abfallen, eine leuchtend goldgelbe Herbstfärbung, während dem Blattverlust beim Urweltmammutbaum (Metasequoia glyptostroboides) goldbraune Nadeln vorausgehen.

Bis Mitte des letzten Jahrhunderts galt der Urweltmammutbaum als ausgestorben. In den 1960er Jahren wurden jedoch lebende Exemplare der Pflanzen in einer schwer zugänglichen Region Chinas gefunden und der Urweltmammutbaum erhielt ein zweites Leben als Gartenpflanze. Und das ist nicht das Einzige, was den Urweltmammutbaum auszeichnet. Außerdem sind die Urweltmammutbäume die einzigen Koniferen, die feuchte Böden vertragen können. Andere Nadelkoniferen bekommen sehr schnell Wurzelfäule. Bei der japanischen Lärche liegen die Besonderheiten in ihrem Aussehen. Neben ihrer schönen Herbstfärbung hat sie rötlich-braune, leicht behaarte Äste und eine dicke Rinde mit Schuppen. Sie sieht also auch ohne Nadeln interessant aus.

Vorteile einer Koniferenhecke

Ein großer Teil der Hobby-Gärtner, die sich für eine Eibenhecke oder andere Nadelkoniferen statt für Schuppenkoniferen wie Thuja, Leyland-Zypresse oder Scheinzypresse entscheiden, tun dies wegen des Pflegeaufwands. Diese Koniferensorten sollten zwei- bis viermal im Jahr geschnitten werden, damit sie grün bleiben. Eiben zum Beispiel treiben aus ihrem alten Holz noch neue Triebe aus, während dies bei Schuppenkoniferen nicht der Fall ist. Wenn Sie das Schneiden Ihrer Eibenhecke versehentlich auslassen, können Sie ihn später immer noch korrigieren. Bei Schuppenkoniferen besteht dann die Gefahr, dass Ihre Koniferenhecke braune oder kahle Äste bekommt, die nicht wiederhergestellt werden können.

Den Urweltmammutbaum oder die japanische Lärche müssen Sie nicht einmal schneiden. Schneiden Sie sie nicht zu tief, falls Sie sie doch schneiden wollen, denn dadurch werden diese Koniferen nicht schöner. Wenn Sie einen feuchten Boden im Garten haben, ist der Urweltmammutbaum auch die einzige Heckenpflanze, die es sich lohnt zu pflanzen. Die meisten Gärten können für eine Eiben- oder andere Koniferenhecke ausreichend entwässert werden, aber bei schwereren Böden ist das riskant und Urweltmammutbäume sind die einzige Option, die im Garten sicher gedeiht.

Es gibt auch Nadelkoniferen, die hauptsächlich als Bodendecker verwendet werden. Einige Wacholderarten werden nur so hoch, dass sie eine lockere Koniferenhecke von etwa einem Meter Höhe bilden. Der niedrige Wacholder, von dem Juniperus horizontalis 'Golden Carpet', Juniperus horizontalis 'Andorra Compact' und Juniperus horizontalis 'Prince Of Wales' Kulturformen sind, wird nur wenige Zentimeter bis einige zehn Zentimeter hoch, aber sehr breit. Da diese Koniferen sehr langsam wachsen, sind sie auch äußerst pflegeleichte Bodendecker.