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Thuja im Vergleich zu anderen Koniferen

Thujen, manchmal auch Lebensbäume genannt, sind wunderschöne Koniferen. Zypressengewächse mit schuppenförmigen Blättern, um genau zu sein. In europäischen Gärten ist die Thuja vielleicht die am häufigsten gepflanzte Schuppenkonifere. Eine Pflanzenart wird nur dann so beliebt, wenn sie bestimmte Eigenschaften hat, die sie für die Verwendung in Hecken ideal machen. Aber was sind diese Eigenschaften der Thuja? Erfahren Sie hier, was die Thuja im Vergleich zu anderen Koniferen so besonders macht. Sie könnte auch die perfekte Konifere für Ihren Garten sein.

Wieso gehört Thuja zu den Koniferen?

Um zu einer bestimmten Pflanzenordnung zu gehören, muss eine Pflanzenart natürlich Ähnlichkeiten mit den anderen Pflanzen dieser Ordnung aufweisen. Das Laub ist der sichtbarste Faktor bei der Thuja. Wie alle Koniferen hat auch die Thuja keine großen Blätter. Koniferen sind an ihren Nadeln oder schuppigen Blättern zu erkennen. Das schuppige Laub der Thuja macht diese Heckenkoniferen ideal für die Verwendung in einer dichten, formalen Hecke. Es gibt keine großen Blätter, die beim Formschnitt der Thujen stören, sodass die Hecke aus der Ferne schön und gleichmäßig aussieht.

Außerdem sind Thujen echte Koniferen, die keine nassen Füße mögen. Zwar mögen es fast alle Heckenpflanzen nicht, wenn ihre Wurzeln längere Zeit in Staunässe stehen, aber Koniferen sind besonders anfällig für Wurzelfäule. Für eine Koniferenhecke in Ihrem Garten ist dies vielleicht nicht so schlimm, wie es zunächst scheint, da die meisten Böden entwässert werden können und die Thuja in praktisch jedem gut durchlässigen Boden gedeiht. Sie müssen jedoch diese Eigenschaft beachten, wenn Sie eine schwerere Bodenart im Garten haben. Schwerer Lehm zum Beispiel entwässert selten gut genug für eine Koniferenhecke.

Vielleicht noch wichtiger ist die Tatsache, dass Thujen, wie die meisten anderen Koniferen, immergrüne Heckenpflanzen sind. Wenn die Pflanzen nach einigen Jahren eine Höhe von 1,80 m oder mehr erreichen, eignen sie sich daher hervorragend als Sichtschutzhecke. Schneiden Sie Ihre Thuja-Hecke regelmäßig, damit sie sich möglichst dicht verzweigt und Sie einen dauerhaften Schutz vor neugierigen Blicken haben.

Relativ leicht zu pflegen

Regelmäßiger Rückschnitt ist auch bei Thujen ein Muss, da diese Koniferen im Gegensatz zur Eibe nicht mehr aus ihrem alten Holz austreiben. Sie können Ihre Thuja-Hecke nicht einfach verwildern lassen, denn mit der Zeit entstehen irreparable Schäden in Form von braunen Flecken und schließlich kahlen Ästen. Glücklicherweise ist die Thuja einfacher zu schneiden als zum Beispiel die viel schneller wachsende Leylandii. Wenn Sie Ihre Thuja-Hecke zwei- bis dreimal im Jahr schneiden und dabei die Äste Ihrer Lebensbäume nicht weiter als bis zum grünen Teil zurückschneiden, werden Sie jahrzehntelang Freude an Ihren Heckenpflanzen haben.

Mögen Sie das Schneiden wirklich nicht und ist es kein Problem, noch ein wenig zu warten, bis Ihre Thuja-Hecke hoch genug ist? Dann können Sie sich dafür entscheiden, die Thuja 'Smaragd' in den Garten zu pflanzen. Diese kultivierte Form wächst wesentlich langsamer als die anderen Lebensbäume in unserem Sortiment und muss daher nur ein- bis zweimal pro Jahr geschnitten werden. Für eine hohe Thuja-Hecke schneiden Sie zunächst nur die Breite. Wenn man die Krone der Pflanzen abschneidet, wachsen sie kaum in die Höhe.

Sortenvielfalt der Thujen

Die Tatsache, dass es mit der Thuja 'Smaragd' eine langsame wachsende Sorte gibt, ist etwas Besonderes. Bei anderen Heckenkoniferen haben Sie zwar die Wahl zwischen verschiedenen Blattfarben, aber das Wachstumsverhalten der Pflanzen ist mehr oder weniger ähnlich. So wachsen beispielsweise alle Scheinzypressen mehr oder weniger gleich, und bei Leyland-Zypressen haben Sie nur die Wahl zwischen schnell wachsenden und noch schneller wachsenden Heckenpflanzen. Unsere Lebensbäume bieten ein wenig mehr Abwechslung. Thuja 'Brabant' zum Beispiel wächst etwas schneller als alle anderen Lebensbäume, und alle drei Zuchtformen des Riesenlebensbaums in unserem Sortiment haben etwas anderes zu bieten.

Die Thuja 'Excelsa' ist dichter verzweigt als ihre Verwandten und eignet sich daher am besten, wenn man eine sichtbare Hecke im Garten haben möchte, ohne zu viel zurückschneiden zu müssen. Das Laub von der Thuja 'Atrovirens' ist etwas gröber und dunkler als das der anderen Riesenlebensbäumen, und die etwas hellere Thuja 'Martin' hat eine bemerkenswert schlanke Wuchsform, sodass auch ein Garten, der z. B. zu klein für eine Leyland-Zypressen-Hecke ist, vom Sichtschutz einer Koniferenhecke profitieren kann. Es gibt keine andere Koniferenhecke, die so viel Abwechslung bietet. So gibt es für fast jede Gartengestaltung eine schöne Thuja-Hecke.

Sofort Blickdicht

Wer auf der Suche nach einer Koniferenhecke ist, die schnell für mehr Privatsphäre im Garten sorgt, landet oft bei der Leylandii. Vor allem die grüne Leyland-Zypresse, die in einem Jahr einen Meter wachsen kann. Es spricht jedoch einiges dafür, eine langsamer wachsende Koniferenart wie eine Thuja zu wählen. Obwohl die Leyland-Zyrpesse schnell in die Höhe wächst, kann man in den ersten Jahren, nachdem er über Ihre Augenhöhe hinausgewachsen ist, noch recht gut durch die Äste sehen. Mit Thuja haben Sie dieses Problem nicht. Wenn sie eine Höhe von 1,80 Metern erreicht, ist sie sofort blickdicht.

Manchmal ist es überraschend, wie viel einfacher die Thuja für bestimmte Arten von Koniferenhecken beim Wachsen ist. Ihre kompaktere Wuchsform und die Tatsache, dass sie pflegeleichter ist als einige Koniferen mit schnellem Wachstum, machen den Lebensbaum zu einer attraktiven Alternative. Mit all ihren besonderen Eigenschaften ist es daher verständlich, dass die Thuja zu einer der beliebtesten Koniferen in Europa geworden ist.