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Blühende Ligusterhecke

Da viele Gartenliebhaber ihre Ligusterhecken zweimal im Jahr schneiden, um sie in einer strengen, geraden Form zu halten, ist es vielleicht in Vergessenheit geraten, dass der Liguster sehr schön blüht. Wenn Sie sich dafür entscheiden, den Liguster in Ihrem Garten in einer natürlicheren Form wachsen zu lassen, können die weißen Blüten dieser Heckenpflanzen Ihren Garten viel interessanter machen. Nicht nur für Sie selbst, sondern auch für die Insekten in Ihrer Umgebung. Möchten auch Sie eine schöne blühende Ligusterhecke in Ihrem Garten haben? Wir möchten Ihnen einige Tipps geben, damit Sie die Blütezeit optimal nutzen können.

Wann blüht der Liguster?

Wenn die Bedingungen in Ihrem Garten wirklich optimal für die Blüte des Ligusters sind, kann sie recht lange halten. Normalerweise blüht der Liguster im späten Frühjahr und im Frühsommer, im Juni und Juli. Wenn Ihre Ligusterhecke jedoch ausreichend Sonne und Wasser bekommt, kann sie bereits im Mai zu blühen beginnen. Darauf hat man nicht immer Einfluss, da auch Umweltfaktoren wie das Wetter eine wichtige Rolle spielen, aber man kann sich auf jeden Fall auf eine einigermaßen lange Blütezeit freuen.

Bienen, Schmetterlinge, Hummeln und andere nützliche Insekten werden sich auf jeden Fall über eine blühende Ligusterhecke freuen. Der süße Duft der Ligusterblüten ist ein Signal für diese Insekten, dass sie in Ihrem Garten Nektar bekommen können. Auf diese Weise macht eine blühende Ligusterhecke Ihren ohnehin schon lebendigen Garten noch ein bisschen lebendiger. Das geht auch nach der Blüte weiter, denn dann trägt der Liguster Beeren, die bei Vögeln sehr beliebt sind. Diese schwarzen Steinfrüchte sind nicht allzu groß, wachsen aber in Büscheln zusammen und setzen einen schönen Farbakzent in Ihrer Hecke.

Für die Blüte macht es kaum einen Unterschied, welche Liguster-Sorte man sich in den Garten pflanzt. Sowohl der Gemeine Liguster als auch der Ovalblättrige Liguster haben weiße Blüten. Sie wachsen in rispenartigen Büscheln, die etwa 7 bis 12 Zentimeter lang sind. Ihre weiße Farbe bildet einen schönen Kontrast zu den dunkelgrünen Blättern des Ligusters. Beim Goldliguster wird dieser Kontrast etwas geringer sein, da seine Blätter einen deutlich gelben Rand haben. Aber auch diese Sorte wird blühen, ebenso wie der wintergrüne Liguster 'Atrovirens', der im Winter die wenigsten Blätter verliert.

Pflanztipps für eine blühende Ligusterhecke

Ob Ihre Ligusterhecke blüht oder nicht, hängt weitgehend von der Pflege ab, aber Sie können die Blüte auch bei der Pflanzung berücksichtigen. Das Wichtigste ist der Standort. Wenn Sie möchten, dass Ihre Ligusterhecke möglichst viele Blüten hervorbringt, sollte der Standort der Heckenpflanzen möglichst sonnig sein. Je mehr die Pflanzen in der Sonne stehen, desto mehr Blüten werden sie während ihrer Blütezeit haben. Ein Platz im Halbschatten ist auch in Ordnung. Ihre Ligusterhecke bekommt dort vielleicht etwas weniger Blüten als in voller Sonne, aber Sie werden sich sicher an ihrer Pracht erfreuen.

Der Liguster gedeiht recht gut im Schatten, aber zum Blühen ist das alles andere als ideal. Dort werden die Pflanzen deutlich weniger Blüten haben. Wenn Sie Ihren Liguster im Halbschatten pflanzen, wird er sogar weniger Blätter bekommen. Denken Sie also sorgfältig über den Standort nach, bevor Sie Ihren Liguster pflanzen. Liguster kommen erstaunlicherweise mit vielen Bedingungen zurecht, die für die meisten anderen Heckenpflanzen schwierig sind, wie z. B. eine Umgebung mit viel Wind, Salz oder Verschmutzung. Aber für blühende Heckenpflanzen gibt es wirklich nur einen richtigen Platz, und das ist in der Sonne. Liguster vertragen auch Trockenheit recht gut, aber für die Blüte ist ein feuchter Boden von Vorteil. Feucht, aber nicht nass.

Pflegetipps für eine blühende Ligusterhecke

Wie bereits erwähnt, produziert der Liguster eine große Anzahl wunderschöner, herrlich duftender Blüten. Warum ist der Liguster also nicht unbedingt für seine Blüte bekannt? Das hat vor allem mit der Verwendung dieser Heckenpflanzen im Garten zu tun. Da Liguster eine halbimmergrüne Heckenpflanze ist, die recht schnell wächst, entscheiden sich die meisten Gartenliebhaber dafür, die Pflanzen zwei- oder dreimal im Jahr zu schneiden, damit sie zu einer hohen, dichten Sichtschutzhecke heranwachsen. Die Blüten müssen beim Rückschnitt oft weichen, weshalb viele nicht an den Liguster denken, wenn sie von blühenden Heckenpflanzen sprechen. Für mehr Blüten ist weniger Rückschnitt notwendig.

Daher hat eine blühende Ligusterhecke oft eine weniger formale Form, die der natürlichen Wuchsform der Pflanzen näher kommt. Für eine blühende Ligusterhecke reicht es in der Regel aus, sie einmal im Jahr zu schneiden, am besten nach der Blütezeit. Bevor Sie Ihren Liguster zurückschneiden, sollten Sie die Blüten köpfen. Das bedeutet, dass die abgestorbenen Blüten von den Pflanzen gepflückt oder abgeschnitten werden. Dies wird die Blüte in den darauf folgenden Jahren fördern. Eine Ligusterhecke, die seltener geschnitten wird, kann mit der Zeit etwas durchhängen, aber das lässt sich beheben, indem man die Pflanzen auf ein paar Dutzend Zentimeter über dem Boden zurückschneidet.

Es ist auch wichtig, den Boden um die Hecke herum zu gießen und nicht auf die Blüten. Das Wasser ist für die Wurzeln bestimmt, damit sich die Pflanzen selbst ernähren können. Die Zweige des Ligusters sind recht stark und brechen nicht so leicht, wenn Wasser auf den Blättern steht, aber die Blüten können durchaus brechen, wenn sie zu schwer werden.