In Deutschland kennen wir eigentlich zwei Arten, die wir beide „Buchenhecke“ nennen. Für viele Menschen ist es daher nicht immer klar, was eine Buchenhecke und was eine Hainbuche ist. Oft denkt man, dass eine geschnittene Buche automatisch eine Hainbuche ist. Das stimmt nicht, denn es sind Pflanzen aus zwei völlig unterschiedlichen Familien. Unten erklären wir Ihnen die Unterschiede zwischen diesen Heckenpflanzen und deren Verwendung. So erkennen Sie sofort, ob es sich um eine Hainbuche oder Buchenhecke handelt.
Die Rotbuche
Die Rotbuche oder Rotbuche wird, wenn sie als Hecke geschnitten wird, als Buchenhecke bezeichnet. Es gibt sie in zwei Farben: grünblättrig (Fagus sylvatica) und rotblättrig (Fagus sylvatica 'Atropurpurea'). Beide haben große Blätter mit einem leicht gewellten Blattrand. Die Blätter wirken glänzend und glatt. Im Herbst färben sie sich gelb bis orange und werden danach braun. Die Blätter bleiben bis ins Frühjahr trocken am alten Holz hängen. Im Frühjahr drücken die neuen Blätter die alten von der Pflanze ab. Diese Pflanzen gehören zur Familie der „Buchengewächse“ (Fagaceae).
Die Hainbuche
Diese Buchen gehören zur „Birkenfamilie“ (Betulaceae) und sind daher nicht mit der Rotbuche verwandt. Das sehen Sie auch gut an den Blättern. Diese haben einen gezackten Blattrand und deutlich sichtbare Adern. Dadurch sehen die Blätter ganz anders aus. Im Herbst färben sich die Blätter gelb und fallen anschließend ab. Im Winter bleiben also keine trockenen Blätter an der Pflanze.
Im Frühjahr treibt die Hainbuche früher aus als die Rotbuche. Das ist ein Vorteil. Die Hainbuche ist außerdem weniger anspruchsvoll beim Standort. Sie wächst auf fast jedem Boden und kommt auch mit feuchteren Böden gut zurecht.
Welche Buche soll ich wählen?
Für etwas feuchtere Standorte empfehlen wir die Hainbuche. Ansonsten kommt es vor allem darauf an, was Ihnen besser gefällt. Beide Hecken sind Klassiker und verdienen einen schönen Platz in Ihrem Garten. Die Wahl liegt ganz bei Ihnen.
Wie pflanze ich eine Buchenhecke oder Hainbuche?
Sowohl die Rotbuche als auch die Hainbuche pflanzen Sie auf folgende Weise:
Haben Sie Pflanzen mit nackten Wurzeln gekauft? Dann graben Sie einen Graben, etwa spatentief und breit genug für eine einfache Hecke. Möchten Sie eine doppelte Hecke im Zickzack pflanzen? Dann graben Sie den Graben etwa 30 cm breit und tief. Verteilen Sie die Pflanzen gleichmäßig, damit eine schöne, dichte Hecke entsteht. Geben Sie anschließend „Rootgrow“ in das Pflanzloch. Dieses Mittel enthält aktive Bodenpilze, die das Wurzelwachstum fördern. So wachsen die Pflanzen schneller und besser an. Danach können Sie die Erde mit etwas Pflanzerde verbessern. Füllen Sie den Graben wieder auf und treten Sie die Erde gut fest. Geben Sie der neuen Hecke direkt Wasser.
Werden Ihre Pflanzen mit Wurzelballen oder im Topf geliefert? Dann pflanzen Sie diese auf die gleiche Weise. Sie graben ein Pflanzloch oder einen Graben. Die Größe hängt vom Ballen oder Topf ab. Machen Sie das Loch etwas größer, damit Sie die Erde mit Pflanzerde verbessern können. Füllen Sie die Mischung zurück ins Loch und treten Sie sie gut fest. Geben Sie auch hier direkt Wasser, damit die Wurzeln gut anwachsen.
Wenn Sie Ihre Hecke rechtzeitig mit Wasser und Dünger versorgen, werden Sie viele Jahre Freude an einer dichten und schönen Hecke haben.
Häufig gestellte Fragen zur Buchenhecke
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