Ihre Rotbuchen- oder Blutbuchen-Hecke schneiden

4. Juli 2018

Die Buche gehört zu den besten Heckenpflanzen, wenn es um das Bilden von Hecken geht. Sie sind relativ einfach zu pflegen, gedeihen auf fast jedem Gartenboden und sie sind zwar keine immergrünen Heckenpflanzen, aber trotzdem behalten Buchen-Hecken meistens das ganze Jahr hindurch ihre Blätter. Trotzdem merken wir, dass der Terminus ,,Buchen-Hecke” für Verwirrung sorgen kann, weil es verschiedene Buchen-Sorten gibt, die einander stark ähneln. Die Hainbuche (auf Lateinisch: Carpinus betulus) ähnelt sehr der Rotbuche (auf Lateinisch: Fagus sylvatica), obwohl beide Pflanzen nicht zur gleichen Pflanzen-Gattung gehören. Das Zurückschneiden einer Hainbuche geht deshalb auch etwas anders als das Schneiden einer Rotbuchen- oder Blutbuchen-Hecke. Auf dieser Seite erklären wir Ihnen wie das Schneiden einer Buchen-Hecke gemacht werden sollte. Diese Schnitt-Methoden beziehen sich dann vor allem auf die Rotbuche und auf die Blutbuche (auf Lateinisch: Fagus sylvatica 'Atropurpurea').

Wie oft wird eine Buchen-Hecke geschnitten?

Eine Buchen-Hecke wächst im Allgemeinen ziemlich schnell. Pro Jahr kann diese Hecke mindestens um die 30 Zentimeter wachsen, aber wenn sie unter besonders günstigen Bedingungen im Garten wächst, dann kann sie sogar bis zu 60 Zentimeter pro Jahr wachsen. Das ist für eine einheimische Heckenpflanzen-Sorte wirklich schnell. Es ist also wichtig, dass das Zurückschneiden einer Buchen-Hecke regelmäßig passiert. Dies braucht überraschenderweise auch nur einmal pro Jahr stattzufinden. Trotzdem ist es empfehlenswert, um die Buchen-Hecke öfter zu schneiden, weil eine Buchen-Hecke mit der Verzweigung genau an dem Punkt anfängt, an dem sie gerade zurückgeschnitten wurde. Das ist vor allem ein großer Vorteil, wenn Sie eine Buchen-Hecke als Privacy-Hecke verwenden wollen, denn je dichter eine Hecke verzweigt ist, umso schwieriger kann man durch so eine Hecke hindurchsehen. Auch wenn es im Winter so kalt werden sollte, dass Ihre Buchen-Hecke dadurch Blätter verlieren wird, auch dann wird Ihre Hecke noch gut blickdicht sein. Es gibt sogar Hecken-Mischungen, die einbruchhemmende Hecken anbieten, falls Sie Interesse haben sollten.

Der beste Zeitpunkt zum Schneiden einer Buchen-Hecke

Trotzdem ist es empfehlenswert, um mit dem Schneiden Ihrer Buchen-Hecke zu warten bis die ersten grünen Triebe im Frühjahr um die 20 Zentimeter lang sind. Wenn Sie die Buchen-Hecke nur einmal pro Jahr schneiden wollen, dann können Sie das am besten am Ende des Sommers oder am Herbst-Anfang machen. Wächst Ihre Buchen-Hecke auf einem besonders fruchtbaren Boden und wächst sie deshalb noch viel schneller? Dann empfehlen wir Ihnen, um die Hecke dann bereits im Frühjahr zu schneiden. Das sollte am besten an einem bewölkten Tag nach einem Regenschauer stattfinden. Durch den Regen lassen sich die Zweige einfacher schneiden und es können dann an den frischen Schnittstellen auch keine Verbrennungen auftreten, weil die Sonne nicht scheint. Sollten Sie Hainbuchen im Garten haben, dann ist auch das Schneiden einer Hainbuche nicht schwer.

Worauf man beim Schneiden einer Buchen-Hecke achten sollte

Sorgen Sie dafür, dass Ihre Werkzeuge zum Schneiden Ihrer Hecke scharf sind. Bei den meisten Heckenpflanzen sollte außerdem beim Schneiden der untere Teil breiter bleiben als der obere Teil, sodass die Hecke keinen Schatten werfen kann und überall genug Sonnenlicht bekommen kann. Bei einer Buchen-Hecke ist dies auch der Fall. Außerdem brauchen Sie sich keine Sorgen darüber zu machen, dass Sie Ihre Buchen-Hecke womöglich zu stark zurückgeschnitten haben, weil sie einen schnellen Wuchs hat und deshalb auch wieder schnell das von Ihnen gewünschte Format haben wird. Das Düngen und Bewässern Ihrer Hecke ist natürlich auch wichtig, nachdem Sie sie geschnitten haben.