Die Eibe ist eine Pflanze mit zwei Gesichtern: Sie gilt als Symbol für ewiges Leben und zugleich für den Tod. Das liegt am Giftstoff Taxin, der in Nadeln, Zweigen und Samen vorkommt. Gleichzeitig ist die heilende Wirkung der Eibe bemerkenswert. Aus dieser Pflanze werden wichtige Medikamente hergestellt, die Leben retten. Auf dieser Seite lesen Sie, wie die Eibe von lebensgefährlich zu lebensrettend wird.
Eibe bei der Behandlung von Krebs
Die heilende Wirkung der Eibe wurde erst in den 1960er-Jahren entdeckt. Aus der Rinde der Pazifischen Eibe (Taxus brevifolia) gewann man Paclitaxel (Taxol). Dieser Wirkstoff hemmt die Zellteilung und wird in der Chemotherapie eingesetzt, vor allem bei Brust- und Eierstockkrebs. Heute stellt man Paclitaxel halbsynthetisch aus den Nadeln der Gemeinen Eibe (Taxus baccata) her. Diese enthält sogar mehr von diesem Wirkstoff. Dadurch hat die Eibe weltweit große Bedeutung in der Medizin.
Eibenhecke, die Leben retten kann
Ihre Eibenhecke ist also nicht nur schön, sondern kann auch Leben retten. Viele Organisationen sammeln Eibenschnitt für Forschung und die Herstellung krebshemmender Medikamente. Für eine einzige Chemotherapie wird manchmal bis zu ein Kubikmeter Schnittgut benötigt – jeder Beitrag zählt. So trägt jede Eibenhecke zu einer besseren Zukunft bei.
Häufig gestellte Fragen zur Eibehecke
Haben Sie eine Frage zur Eibehecke? Hier finden Sie Antworten auf häufige Fragen. Klicken Sie auf eine Frage und gelangen Sie direkt zur ausführlichen Erklärung.
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