Mit der Eibe lassen sich wunderschöne Hecken gestalten. Diese immergrüne Konifere eignet sich ideal für eine strenge, formale Hecke. Die Eibe schafft eine angenehme Atmosphäre in Ihrem Garten und passt in die meisten Gartengestaltungen als elegante und stilvolle Einfassung. Wenn der Sommer zu Ende geht, erscheinen rote Beeren an den Zweigen der Eibe. Sie bilden einen schönen Kontrast zu den dunkelgrünen Nadeln. Gerade in den Monaten, in denen viele Pflanzen kahl wirken, zieht eine Eibenhecke mit Beeren alle Blicke auf sich. Gefällt Ihnen diese attraktive Heckenpflanze, möchten Sie jedoch keine roten Beeren? Dann erklären wir Ihnen gerne, wie Sie eine Eibenhecke ohne Beeren gestalten können.
Die verschiedenen Eibenarten
Man unterscheidet drei Arten von Eiben: die Gemeine Eibe, die männliche Eibe und die weibliche Eibe. Die Gemeine Eibe, lateinisch Taxus baccata, ist zweihäusig. Das bedeutet, es gibt männliche und weibliche Pflanzen. Wenn Sie eine Hecke aus der Gemeine Eibe pflanzen, erscheinen in der Regel rote Beeren an den Zweigen. Wie bei vielen Heckenpflanzen tragen nur weibliche Eiben Früchte. Dafür benötigen sie jedoch eine männliche Pflanze in der Nähe, die für die Bestäubung sorgt. Die weibliche Sorte, die Fruchtende Becher-Eibe, trägt nach der Blüte die typischen roten Früchte. Möchten Sie Beeren an Ihrer Hecke? Dann pflanzen Sie auf zehn weibliche Pflanzen eine männliche Nicht-fruchtende Becher-Eibe. Diese männliche Sorte bildet keine Beeren. Bevorzugen Sie eine Eibenhecke ohne Beeren? Dann wählen Sie die männliche Variante.
Da Eiben – wie die meisten Koniferen – immergrün sind, genießen Sie im Herbst eine schöne Kombination aus dichtem, dunkelgrünem Nadelkleid und leuchtend roten Beeren. Mit ihrer auffälligen Farbe stechen die Beeren deutlich hervor. Sie haben einen Durchmesser von etwa 0,6 bis 0,7 Zentimetern. Durch ihre Anzahl fallen sie an Ihrer Hecke sofort ins Auge. Mit einer weiblichen Eibenhecke schaffen Sie so eine schöne Balance zwischen formaler Wuchsform und lebendigem Farbakzent.
Sind Eibenbeeren essbar?
Menschen sollten Eibenbeeren nicht essen, da die Samen stark giftig sind. Das rote Fruchtfleisch ist der einzige Teil der Pflanze, der nicht giftig ist. Es schmeckt sogar leicht süßlich. Genau genommen handelt es sich dabei nicht um Fruchtfleisch, sondern um einen Samenmantel. Die eigentlichen Früchte sind die kegelförmigen Samen. Sie enthalten das stark giftige Taxin, das auch in Nadeln und Zweigen vorkommt. Wird die Samenschale im Magen beschädigt, gelangen die Giftstoffe in den Körper. Das kann lebensgefährlich sein. Auch Weidetiere überleben den Verzehr von Eiben meist nicht.
Vögeln hingegen bieten die Beeren eine wichtige Nahrungsquelle. Ihr Verdauungssystem scheidet die Samen unbeschädigt wieder aus. So tragen Vögel zur Verbreitung der Eibe bei. An anderen Orten wachsen neue Pflanzen, von denen wiederum Vögel profitieren.
Wenn Sie das giftige Potenzial beachten, stellt die Eibe im Garten kaum ein Risiko dar. Mit kleinen Kindern oder Haustieren sollten Sie jedoch vorsichtig sein. In diesem Fall können Sie auf andere Heckenpflanzen mit essbaren Beeren ausweichen, zum Beispiel Weißdorn oder Hartriegel. Diese haben jedoch eine andere Ausstrahlung als eine Koniferenhecke.
Gemeine Eibe oder Nicht-fruchtende Becher-Eibe?
Zwischen der Gemeine Eibe und der Nicht-fruchtenden Becher-Eibe gibt es feine Unterschiede. Die männliche Sorte eignet sich weniger für sehr hohe Hecken. Wird die Hecke höher als 1,80 Meter, kann sie oben auseinanderfallen. Außerdem wächst die Nicht-fruchtende Becher-Eibe noch kompakter als die Gemeine Eibe. Das ist ideal für eine besonders dichte, formale Hecke mit viel Privatsphäre. Ein kleiner Nachteil: Sie wächst etwas langsamer.
Beide Sorten vertragen einen starken Rückschnitt sehr gut. Staunässe mögen sie jedoch nicht, genauso wenig wie extreme Trockenheit. Insgesamt ist die Eibe eine pflegeleichte Heckenpflanze. Sie gedeiht im Schatten ebenso wie in der Sonne. Ein- bis zweimal Schneiden und Düngen pro Jahr reichen aus, um Ihre Eibenhecke gesund und kräftig zu halten. Auch für Einsteiger ist die Eibe daher sehr gut geeignet.
Gemeine Eibe ohne Beeren
Möchten Sie dennoch die Gemeine Eibe pflanzen? Wenn Sie sie regelmäßig und kräftig zurückschneiden, können die roten Beeren ausbleiben. Schneiden Sie Ihre Hecke mindestens dreimal pro Jahr. So fördern Sie eine dichte Verzweigung und ein kompaktes Erscheinungsbild. Schneiden Sie am besten bei bewölktem Wetter, damit die Nadeln nicht verbrennen. Denken Sie daran: Häufig geschnittene Pflanzen benötigen zusätzliche Nährstoffe. Verwenden Sie daher einen speziellen Dünger für Koniferen.
Eibe in verschiedenen Größen
Alle Eibenarten sind in unserem Webshop in verschiedenen Größen erhältlich. Sie können zwischen Pflanzen im Topf oder mit Wurzelballen wählen. Auf unserer Website berechnen Sie ganz einfach, wie viele Pflanzen Sie pro laufendem Meter benötigen. Die Gemeine Eibe ist auch als Fertighecke erhältlich. So pflanzen Sie direkt eine ausgewachsene Hecke in Ihrer Wunschhöhe.
Unsere Gemeine Eibe, die Nicht-fruchtende Becher-Eibe und die Fruchtende Becher-Eibe stammen von erfahrenen Fachbetrieben. Diese Spezialisten wissen genau, was die Eibe für einen guten Start braucht. Bestellen Sie Ihre Eiben bei Heckenpflanzendirekt, erhalten Sie stets Pflanzen in Top-Qualität. So genießen Sie viele Jahre eine gesunde und schöne Eibenhecke.
Häufig gestellte Fragen zur Eibehecke
Haben Sie eine Frage zur Eibehecke? Hier finden Sie Antworten auf häufige Fragen. Klicken Sie auf eine Frage und gelangen Sie direkt zur ausführlichen Erklärung.
- Die Eibe vor Trockenheit schützen
- Standorte und Bodenarten für die Eibe
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