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Eiben-Hecke düngen

Ist der Boden in Ihrem Garten nicht besonders gut für die Eibe geeignet, aber hätten Sie trotzdem gerne eine hübsche Eiben-Hecke im Garten? Oder wollen Sie Ihrer Hecke am Anfang einfach nur einen guten Start geben? Wenn Sie Ihre Eiben-Hecke düngen, dann lohnt sich das auf jeden Fall. Es ist nicht unbedingt notwendig, um Ihre Eiben zu düngen, wenn Sie gerne eine hübsche Koniferen-Hecke im Garten haben wollen, aber in manchen Fällen können dadurch die Bedingungen in Ihrem Garten besser mit den Bedürfnissen der Pflanzen verknüpft werden. Wir informieren Sie deshalb gerne darüber, wann das Düngen einer Eiben-Hecke empfehlenswert ist und wie Sie das am besten machen sollten.

Wann ist das Düngen einer Eibe vorteilhaft?

Wie bereits gesagt: das Düngen der Eibe ist nicht unbedingt notwendig. Vor allem auf Bodensorten, die von Natur aus gut für Eiben geeignet sind, können diese Koniferen auch ohne den Einsatz eines Spezialdüngers zu gesunden, pflegeleichten Koniferen-Hecken heranwachsen, die dann sogar einige Jahrhunderte alt werden können. Ein gut durchlässiger, neutraler Boden ist für eine Eiben-Hecke ideal. Solche Gartenböden sind nicht in jedem Garten zu finden, aber zum Glück können Sie diese Pflanzen an viele Standorte und auf ganz unterschiedliche Böden pflanzen. Es wird jedoch etwas komplizierter, wenn der Boden in Ihrem Garten viel Wasser aufsaugt oder ganz besonders trocken ist.

Bei besonders undurchlässigen Lehmböden empfehlen wir Ihnen, um Eiben-Ersatz zu finden, weil nasse Böden schnell dafür sorgen, dass die Wurzeln der Pflanzen verfaulen. Bei trockenen Böden sollte Ihre Eiben-Hecke gedüngt werden, damit die Pflanzen ein hohes Alter erreichen können und jederzeit gesund bleiben. Der Dünger sorgt nämlich dafür, dass der Boden leicht feucht bleibt. Außerdem sorgt der Dünger dafür, dass die Nährstoffe und die Mineralien aus dem Boden gut von den Wurzeln der Eibe aufgenommen werden können. Vor allem Jungpflanzen können davon gut profitieren, aber bei trockenen Bodensorten lohnt es sich auf jeden Fall, um auch ältere Exemplare zu düngen.

Es ist wichtig, dass das Düngen der Eibe gut durchgeführt wird. Düngungen sollten deshalb zum richtigen Zeitpunkt stattfinden, außerdem sollten dabei auch die richtigen Sorten verwendet werden. Sobald die Pflanzen also in Ihrem Gartenboden wachsen, sollten Sie sich mit diesem Thema auseinandersetzen.

Eibe beim Pflanzen sofort düngen

Wenn Sie Ihren Eiben einen guten Start geben wollen, dann ist es natürlich wichtig, dass der Gartenboden beim Pflanzen bereits den Anforderungen Ihrer Heckenpflanzen entspricht. Der größte Unterschied zu anderen Düngungen besteht daraus, dass die Düngemittel beim Pflanzen auch sofort mit in den Boden gepflanzt werden. Mit der vorher ausgegrabenen Erde wird Ihre Eiben-Hecke nämlich zusammen mit dem Dünger wieder im Boden fixiert. Diese ausgegrabene Erde können Sie deshalb vorher gut mit Kompost oder Pflanzenerde vermischen, bevor Sie damit die Pflanzen wieder im Boden fixieren. Nach dem Pflanzen sollte der Wurzelbereich zusätzlich mit einer Mulchschicht bedeckt werden. Die Mulchschicht sorgt nämlich dafür, dass die Wurzeln gut vor Kälte geschützt sind.

Zum Pflanzen brauchen Sie für jeden Meter Ihrer neuen Eiben-Hecke zwei bis drei Säcke von der Pflanzenerde. Pflanzenerde ist eine gute Option, weil sie meistens aus unterschiedlichen Komponenten besteht, die für die Eibe wichtig sind. Denken Sie hier zum Beispiel an Gartentorf, Kompost oder Kalk. Bei Eiben handelt es sich nämlich um Koniferen, die kalkhaltige Böden bevorzugen, deshalb besteht ein Spezialdünger für Koniferen auch immer aus Magnesium und Kalk. Wenn Sie diesen Dünger sofort beim Pflanzen Ihrer Eiben-Hecke verwenden, dann sollten Sie nicht vergessen, um die Pflanzen danach ausreichend zu bewässern. Das ist wirklich ein guter Tipp, wenn Sie gerade eine neue Hecke gepflanzt haben, weil das Wasser unter anderem dafür sorgt, dass sich der Dünger durch das Wasser auflöst und dadurch besser von den Wurzeln der Pflanzen aufgenommen werden kann.

Diese Tipps können auch sehr gut befolgt werden, wenn Sie Ihre Eiben-Hecke später an einen anderen Standort pflanzen wollen. Bevor Sie die ausgegrabenen Eiben an ihren neuen Standort pflanzen, sollten Sie die vorher ausgegrabene Erde zuerst mit dem Dünger vermischen, bevor Sie die Pflanzen danach wieder mit der Erde im Boden fixieren.

Eibe nach dem Rückschnitt düngen

Auch nach dem Rückschnitt Ihrer Eiben ist der Zeitpunkt bekommen, um Ihre Eiben zu düngen. Durch die Nährstoffe, die die Wurzeln der Pflanzen dadurch aufnehmen können, sind die Schnittwunden auch schneller wieder verheilt. Außerdem wird durch das Düngen der Wuchs neuer Triebe stimuliert. Wenn Ihre Pflanzen von diesem Prozess optimal profitieren sollen, dann ist es gut zu wissen, wann die Eibe besonders stark wächst. Diese Pflanzen haben nämlich pro Jahr zwei Wachstumsschübe: der erste Wachstumsschub liegt zwischen Ende März und Anfang April und der zweite Wachstumsschub findet etwas später statt, nämlich zwischen Ende Juni und Anfang Juli. Im Idealfall sollten die Rückschnitte kurz davor stattfinden.

Nachdem Sie die Hecke zurückgeschnitten haben, sollten Sie die Düngekörner auf dem Gartenboden verteilen, und zwar um die ganze Hecke herum. Dazu sollte am besten organischer Dünger verwendet werden. Im Fachhandel ist aber auch Spezialdünger für Koniferen zu kaufen, obwohl Kuhmist-Körner ebenfalls gut geeignet sind. Der Dünger sollte nicht zu dicht an den Stamm der Pflanze gestreut werden, weil die Wurzeln dann nicht in der Lage sind, um die Nährstoffe gut aufzunehmen. Die Düngekörner sollten deshalb am besten mit der obersten Schicht des Gartenbodens vermischt werden und danach sollte der Boden gut bewässert werden, damit sich die Düngekörner gut im Gartenboden auflösen können. Natürlicher Dünger, wie Kuhmist oder Pferdemist, ist ebenfalls gut geeignet. Sollten Sie also über Kuhmist oder Pferdemist verfügen, dann kann Ihre Koniferen-Hecke damit wunderbar gedüngt werden.

Auch nach dem zweiten Rückschnitt sollte mit dem Düngen nicht zu lange gewartet werden. Die jungen Triebe, die nach dem Düngen schnell wachsen werden, sind nämlich viel frostempfindlicher als andere Pflanzenteile. Eiben sind gut winterfest, aber junge Triebe sind oftmals noch zu dünn und schwach, um frostige Perioden problemlos zu überstehen.