Warum so viele Gärtner eine Nadelbaumhecke wählen

13. Dezember 2019
Warum so viele Gärtner eine Nadelbaumhecke wählen

Heckenpflanzen gibt es in vielen Varianten. Die meisten denken automatisch an eine Nadelbaumhecke, wenn Sie an eine Hecke denken. Und in vielen Gärten stehen tatsächlich Koniferenhecken. Koniferen sind nicht die einzigen schönen Heckenpflanzen, aber sie haben eine Reihe von Vorteilen, die sie zu den beliebtesten Hecken machen. Warum wählen viele Gärtner Nadelbaumhecken? Hier erfahren Sie mehr über die Gründe.

Koniferen sind leicht in Heckenform zu schneiden

Geen enkele haagplant groeit van nature in een rechte haagvorm. Dat is bij coniferen ook niet het geval, maar ze zijn wel vrij gemakkelijk in zo’n vorm te snoeien.

Koniferen sind leicht in Heckenform zu schneiden

Keine Heckenpflanze wächst von Natur aus in eine gerade und schmale Form. Dies ist auch bei Koniferen nicht der Fall, aber sie lassen sich leicht in eine solche Form schneiden. Das hat damit zu tun, dass es sich nicht um Laubbäume handelt. Vor allem Laubbäume mit relativ großen Blättern wie etwa Kirschlorbeer sind nur schwierig in eine gerade und schmale Form zu schneiden. Die kleinen Nadeln der Eibe oder die schuppenartigen Nadeln der Thuja und der Scheinzypresse lassen sich hingegen leicht in die gewünschte Form schneiden. Es gibt bei Nadelhölzern weniger aus der Hecke hervorragende Zweige und Blätter, die die Form der Hecke beeinträchtigen.

Eine Nadelbaumhecke passt in der Regel sehr gut in eine formale Gartengestaltung mit geraden Linien und klaren Formen. Nadelbaumhecken sehen schnell aus wie ein kompakter grüner Quader, was natürlich einen sehr ordentlichen und gepflegten Eindruck macht. Für eine Sichtschutzhecke ist es ideal, wenn das Laub so voll und dicht wächst, weil dann niemand durch die Hecke schauen kann. Es ist auch möglich, eine schmale Heckenform mit kegelförmig wachsenden Pflanzen wie zum Beispiel der Thuja 'Smaragd' oder der Thuja 'Brabant' zu kombinieren. Schneiden Sie in diesem Fall Ihre Nadelbaumhecke oben so wenig wie möglich.

meisten Nadelhölzer wachsen schnell

Koniferen sind allgemein bekannt für ihr schnelles Wachstum. Natürlich gibt es auch langsam wachsende Koniferen.

Die meisten Nadelhölzer wachsen schnell

Koniferen sind allgemein bekannt für ihr schnelles Wachstum. Natürlich gibt es auch langsam wachsende Koniferen. Thuja zum Beispiel wächst nicht schneller als 20 Zentimeter im Jahr. Die meisten Nadelhölzer wachsen jedoch recht schnell. Vor allem Leyland-Zypressen wachsen sehr schnell. In einem Jahr gewinnt eine Leyland-Zypressenhecke einen Meter an Höhe hinzu. Allerdings haben Leyland-Zypressen anfangs eine etwas offenere Struktur als andere Nadelbaumhecken. Nach zwei oder drei Jahren ist sie zwar hoch genug für eine Sichtschutzhecke, aber oben noch nicht richtig blickdicht. Die etwas langsamer wachsende Scheinzypresse und Thuja sind dann schon viel dichter gewachsen.

Die hohe Wachstumsgeschwindigkeit ist nicht immer ein Vorteil. Schnell wachsende Heckenpflanzen müssen natürlich viel häufiger geschnitten werden, damit sie in Form bleiben. Leyland-Zypressen, Scheinzypressen und Thuja müssen zwei- bis viermal im Jahr geschnitten werden. Diese Koniferen treiben nicht mehr auf altem Holz aus, an dem keine grünen Zweige mehr wachsen. Eine Hecke mit diesen Pflanzen kann man nicht mehr verjüngen, wenn sie zu sehr aus der Form geraten sind. Dies führt sonst zu kahlen braunen Stellen in der Hecke.

Sie wollen nicht so viel Zeit in die Pflege investieren? Dann wählen Sie eine Eibenhecke. Eiben wachsen nicht nur langsamer als andere Koniferen, sondern treiben auch dann noch aus, wenn Sie alle grünen Zweige abgeschnitten haben. Deshalb können Sie Eiben auch radikal verjüngen.

Fast alle Nadelbäume sind immergrün

Viele Gärtner bevorzugen Hecken, die ihr grünes Laub das ganze Jahr tragen. Die meisten Koniferen behalten Ihre Nadeln im Winter.

Fast alle Nadelbäume sind immergrün

Viele Gärtner bevorzugen Hecken, die ihr grünes Laub das ganze Jahr tragen. Die meisten Koniferen behalten Ihre Nadeln im Winter. Früher wurden der Gemeinen Eibe (Taxus baccata) besondere Kräfte beigemessen. Sie war eine der wenigen einheimischen Pflanzen in unseren Breiten, die das ganze Jahr über grün blieben, selbst wenn es im Winter sehr kalt wurde. Darauf können Sie sich bei Eiben, Leyland-Zypressen, Scheinzypressen und Thuja immer verlassen.

Bei fast allen Koniferen in unserem Sortiment handelt es um immergrüne Heckenpflanzen. Nur der Urweltmammutbaum und die Japanische Lärche verlieren ihre Nadeln, dafür bekommen Sie im Herbst eine schöne Laubfarbe. Eiben, Thuja und Leyland-Zypressen sehen im Winter genauso schön aus wie zu jeder anderen Jahreszeit. Alle Koniferen in unserem Sortiment sind gut bis sehr gut winterhart. Vor allem Thuja, Eibe und der Urweltmammutbaum trotzen selbst außergewöhnlich kalten Wintern.

Was ist bei Nadelhölzern zu beachten?

Wenn Sie einen schweren Lehmboden im Garten haben, wählen Sie lieber keine Koniferenhecke.

Was ist bei Nadelhölzern zu beachten?

Wenn der Boden in Ihrem Garten für Nadelhölzer geeignet ist, kann eigentlich wenig schief gehen. Der Boden ist sehr wichtig, denn Koniferen vertragen es nicht, wenn ihre Wurzeln zu lange im Nassen stehen. Wenn Sie einen schweren Lehmboden im Garten haben, wählen Sie lieber keine Koniferenhecke. Für eine effektive Entwässerung ist dieser Boden oft zu schwer. Nur der Urweltmammutbaum, der auch in der freien Natur oft in Feuchtgebieten wächst, fühlt sich in einem nassen Boden wohl.

Wenn Sie nicht so viel Zeit zum Schneiden haben, sind Nadelhölzer nicht die beste Wahl, auch wenn es nicht sehr schwierig ist, sie in eine schöne Form zu bringen. Wenn Sie eine Nadelbaumhecke vorziehen, aber nicht so oft schneiden wollen, wählen Sie eine Eibe. Sie wollen nicht so lange warten, bis die Hecke als Sichtschutz dienen kann? Dann nehmen Sie einfach eine Fertighecke. Bei Heckenpflanzendirekt.de haben wir verschiedene Eiben-Fertighecken im Angebot.