Ölweiden pflanzen

29. Oktober 2018
Ölweiden pflanzen

Ölweiden sind elegante Heckenpflanzen, die das ganze Jahr über grün bleiben. Der botanische Name dieses Strauches lautet Elaeagnus ebbingei. Ölweiden eignen sich hervorragend für Standorte in Küstennähe, da ihnen starke Winde und salziger Boden nichts anhaben können. So pflanzen Sie Ölweiden in Ihrem Garten.

Wie kann ich eine Ölweidenhecke pflanzen?

  1. Jäten Sie zuerst das ganze Unkraut an der Stelle, wo Sie die Ölweide pflanzen wollen. Entfernen Sie das Unkraut mit der Wurzel, um zu verhindern, dass es dem Boden Feuchtigkeit und Nährstoffe entzieht, die die Hecke viel besser gebrauchen kann.
  2. Spannen Sie eine Schnur über die gesamte Länge der geplanten Ölweidenhecke. So können Sie den Pflanzgraben für die Hecke in einer schönen gerade Linie ausheben. Auch wird sichergestellt, dass die Pflanzen in einer geraden Linie gepflanzt werden und es später keine bösen Überraschungen gibt.
  3. Graben Sie dann einen Graben, der etwa 20 Zentimeter breiter als der Wurzelballen ist. Graben Sie tief genug: Die Wurzeln müssen ganz in den ausgehobenen Pflanzgraben hineinpassen. Halten Sie sich an die Tiefe, in der die Pflanzen auch in der Gärtnerei standen. Das ist leicht am Wurzelballen zu erkennen.
  4. Graben Sie die Erde gut um, damit sie durchlässig wird. Geben Sie eine dicke Schicht Pflanzerde in das Loch. Sie können den ausgehobenen Boden auch mit einem Bodenverbesserer oder etwas Kompost anreichern. So bekommt die Ölweide zusätzliche Nährstoffe, die sie für einen guten Start braucht. Mischen Sie unter keinen Umständen Düngergranulat bei: Dies kann die feinen Haarwurzeln schädigen.
  5. Stellen Sie nun die Pflanzen im richtigen Abstand in den Graben. Es ist wichtig, dass die Pflanzen gerade und in gleichem Abstand zueinander stehen. Auf diese Weise erhalten Sie das schönste und gleichmäßigste Ergebnis. Schütten Sie den Graben zu und treten Sie die Erde vorsichtig mit dem Fuß an.
  6. Gießen Sie die Ölweide nach dem Pflanzen ausgiebig. So bekommt Ihre Hecke die besten Startbedingungen. Gerade nachdem sie in der Gärtnerei aus der Erde gehoben und transportiert wurde, können die Heckenpflanzen ganz gut etwas mehr Feuchtigkeit, Nährstoffe und Mineralien gebrauchen.

Können Ölweiden überall gepflanzt werden?

Ölweiden kommen am besten an einem sonnigen oder halbschattigen Standort zur Geltung. Schattige Plätze sind weniger geeignet. Was den Boden angeht, so gedeihen diese schönen Pflanzen fast überall. Selbst in Küstennähe lässt sich die Ölweide gut pflanzen. Salzige Böden und starke Seewinde machen dieser Heckenpflanze nichts aus. Dies gilt jedoch nicht für alle Heckenpflanzen: Viele Pflanzen schätzen die Wetterverhältnisse an der Küste überhaupt nicht. Ölweiden hingegen sind Heckenpflanzen, die wenig Ansprüche an ihren Standort stellen. In den ersten Monaten nach dem Pflanzen sollten Sie Ölweiden regelmäßig gießen. Ölweiden vertragen nämlich keine allzu trockenen Böden. Deshalb: Hecken auf feuchten Böden? Kein Problem!

Ölweiden schneiden

Ölweiden werden sowohl für formale als auch für freiwachsende Hecken verwendet. Sie sind sehr gut rückschnittverträglich. Wenn Sie sich für eine freiwachsende Hecke entscheiden, ist ein einziger Schnitt im Jahr völlig ausreichend. Sie können sogar ein Jahr überspringen, ohne dass die Hecke dadurch unansehnlich wirkt. Sie möchten eine etwas schmalere und straffere Hecke? In diesem Fall schneiden Sie die Ölweide zweimal im Jahr. Das erste Mal können Sie diese immergrüne Heckenpflanze im März schneiden, dann wieder im August oder September. Wenn Ölweiden öfter geschnitten wird, blühen sie weniger oder sogar gar nicht. Nach der Blüte erscheinen an den Zweigen der Ölweide rote Beeren mit silbernem Schimmer. Diese Beeren erscheinen allerdings nicht, wenn Sie die Ölweide oft und straff schneiden. Letztendlich entscheiden Sie, was für eine Hecke für Sie eher in Frage kommt.

Wie hoch kann eine Ölweidenhecke werden?

Eine Hecke aus Ölweiden kann 1,60 bis 1,80 Meter hoch werden. Ölweiden können also hohe Hecken bilden. Es dauert einige Zeit bis eine Ölweidenhecke nach dem Pflanzen blickdicht ist. Je öfter Sie den Strauch schneiden, desto mehr entsteht eine dichte Verzweigung. So haben Sie schnell eine blickdichte Gartengrenze. Eine volle Hecke mit dichter Struktur ist von Vorteil, denn Nachbarn und Passanten können nicht so leicht hindurchschauen. Mit so einer Hecke haben Sie den perfekten Sichtschutz. Aber was halten Sie von diesen 4 eleganten Heckenpflanzen, die wir viel zu selten sehen?

Ölweiden nach dem Pflanzen in gutem Zustand halten

Eine Hecke aus Ölweiden ist eine wahre Zierde für Ihren Garten. Die großen grünen Blätter haben einen geheimnisvollen Silberschimmer und ihre feinen Blüten entfalten im Frühjahr einen äußerst angenehmen Duft. Natürlich soll die Hecke so lange wie möglich so wunderschön bleiben. Deshalb erfahren Sie hier, wie Sie eine Hecke aus Ölweiden nach dem Pflanzen in gutem Zustand halten.

Einmal im Jahr, vorzugsweise zwischen April und September, sollte man die Hecke düngen. Dies kann nach dem ersten Schnitt erfolgen. Sie können dafür einen speziell für Heckenpflanzen entwickelten Dünger verwenden. In Trockenperioden geben Sie der Ölweide zusätzlich Wasser. Gießen Sie so dicht wie möglich an den Wurzeln, damit das Wasser von dem Wurzelballen auch gut aufgenommen werden kann. Ölweiden benötigen keine komplizierte oder zeitaufwändige Pflege. Wenn Sie Ölweiden richtig pflanzen und pflegen, dann haben Sie bald eine anmutige, aber robuste Hecke in Ihrem Garten, die ein Leben lang hält! Wenn Sie an immergrünen Heckenpflanzen interessiert sind, dann können Sie natürlich auch eine Berberitzen-Hecke oder eine Efeu-Hecke in Ihren Garten pflanzen.