Winterschutz für Heckenpflanzen

12. Juli 2018

Einige Heckenpflanzen sind von Natur aus winterfest. Diese können dann auch ohne mit der Wimper zu zucken Temperaturen von -25 Grad überleben und sehen dann auch noch ganz wunderbar grün dabei aus. Das ist natürlich ganz ausgezeichnet, aber es handelt sich dann teilweise auch um Pflanzen, die Sie vielleicht nicht immer in Ihrem Garten haben wollen. Sollte Ihr Garten vor allem aus Pflanzen bestehen, die Kälte und Frost nicht so gut verkraften können, dann sind unsere Tipps zum Winterschutz für Heckenpflanzen vielleicht interessant für Sie.

Welche Pflanzen brauchen im Winter Schutz?

Die meisten, einheimischen, immergrünen Heckenpflanzen, laubabwerfenden Heckenpflanzen oder Hecken-Mischungen werden einen Winter in Deutschland gut überstehen, denn sie stammen ja auch von hier. Es geht also beim Winterschutz für Heckenpflanzen vor allem um exotische Pflanzen, die ursprünglich in wärmeren Ländern wachsen und gedeihen. Besonders seltsam ist das natürlich nicht, denn eine Pflanze passt sich immer ihrem Klima an, aus dem sie kommt. Pflanzen, die aus dem Süden kommen, zum Beispiel aus dem Mittelmeerraum, sind es gewohnt, dass die Winter weniger kalt sind und sollten also bei strengem Frost besonders gut geschützt werden. Pflanzen, die von Natur aus weiter vom Wasser entfernt wachsen, können Winterperioden in Deutschland auch nicht gut verkraften. Die Kälte macht ihnen dann zwar nicht so viel aus, aber besonders feuchte Winterperioden können dann durchaus zu einem Problem werden.

Wenn Sie über Heckenpflanzendirekt.de online Heckenpflanzen kaufen, dann können Sie unter den Produkt-Informationen immer nachlesen wie winterhart die jeweiligen Koniferen, Bambus-Varianten, Hainbuchen oder Buchen wirklich sind. Wenn dann unter Winterhärte angegeben wird, dass die Pflanze ‘gut‘ oder sogar ‘sehr gut‘ ist, dann brauchen Sie diese Pflanze im Winter nicht zu schützen. Sie brauchen dann nur etwas zu unternehmen, wenn der Winter besonders kalt werden sollte. Wenn jedoch bei Winterhärte ‘mäßig‘ stehen sollte, dann sollte man vorbeugende Maßnahmen treffen. Wenn Sie einen Bambus in einen Bumenkasten oder Topf pflanzen, dann sollte dieser ganz besonders im Winter vor eisigen Temperaturen geschützt werden.

Wie schütze ich Pflanzen im Winter?

Ein erster, wichtiger Schritt ist es, um im Winter dafür zu sorgen, dass der Boden Ihrer Pflanzen nicht zu nass wird. Achten Sie auch darauf, dass der Gartenboden jederzeit gut wasserdurchlässig sein sollte, sodass es keine Staunässe gibt. Wenn dieses Wasser nämlich gefrieren sollte, dann können die Wurzeln Ihrer Pflanzen dadurch stark beschädigt werden. Bei Pflanzen, die in dieser Hinsicht besonders empfindlich sind, man kann hier beispielsweise an bestimmte Rosen-Sorten denken, ist es deshalb praktisch, um den Boden mit einer Plastik-Folie abzudecken, um überschüssiges Wasser zu vermeiden.

Pflanzen, die durch Kälte vor allem über dem Boden absterben können, sollten beispielsweise mit Koniferen-Zweigen, die an einem Maschendraht-Gitter befestigt werden, oder mit einem Winterschutzvlies abgedeckt werden. Auf einigen Websites werden auch Luftpolsterfolien für den Winter angeboten, diese Folien sind jedoch nicht empfehlenswert. Luftpolsterfolien atmen nämlich nicht, deshalb wird sich schnell Kondenswasser bilden, das dann im Winter gefrieren kann und Schäden anrichten kann. Auf diese Weise wird das Problem nur noch größer. Praktisch ist zum Beispiel auch, um einen Regenschirm über die Pflanzen zu hängen, als Schutz vor zu viel Wasser. Im Frühjahr sollten Sie den Winterschutz auf jeden Fall wieder entfernen, sodass die Pflanzen genug Sonnenlicht bekommen und dann auch wieder gut austreiben können.